Statistik


Übersicht über die bisherigen Fahrgastzahlen


Bilanz nach 5 Monaten Fahrbetrieb

Nach der Betriebsaufnahme am 30. August 2010 ging es stetig aufwärts. Unsere Fahrgastzahlen entwickelten sich langsam von ca. 775 im September auf ca. 850 beförderte Personen bis November. Im auf die Witterung bezogen sehr problematischen Monat Dezember schnellte die Zahl der Fahrgäste auf über 1320 hoch.

Entsprechend stiegen auch die Einnahmen im Dezember auf fast das Doppelte. leider können wir uns aber darauf hin noch nicht ausruhen. Erstens war der Dezember ein Ausnahmemonat, zweitens sind wir mit unserem Defizit weiter unter den kalkulierten Kosten für den Betrieb. Selbst wenn die Entwicklung so weiter geht, werden wir wahrscheinlich auch 2011 noch keine "schwarzen" Zahlen schreiben.

Die kalkulierte Zahl von 3 Fahrgästen pro Runde wurde mit fast 6 Fahrgästen pro Runde im Dezember weit übertroffen. Leider hat das auch dazu geführt, dass wir an Haltestellen zu bestimmten Zeiten Fahrgäste stehen lassen mussten, da wir nicht mehr als 8 Personen mitnehmen dürfen.

Die Anerkennung und der Lob für Fahrer und Betriebsorganisation war deutlich zu spüren, wurde immer wieder ausgesprochen und fand seinen "greifbaren" Ausdruck durch kleine Spenden in die Kaffeetasse, selbstgemachte Marmelade, Tafeln von "Merci" sowie selbstgepflückte Walnüsse.

Im November wurde ein neuer Kassierer, Jens Reuker, gewählt, der unsere Buchführung hervorragend auch für Stadt und Rheinbahn führt, alle Statistiken macht und allgemeinen Lob vom Vorstand, Fahrern und Rheinbahn erhält.

Mitte November fand eine vor-adventliche Kaffeestunde in den Bachstuben in Alt-Erkrath statt, bei der Vorstand, alle Fahrer sowie eine ganze Reihe Vereinsmitglieder anwesend waren. Allgemein fand der Nachmittag viel Anklang, der mit "Dönekes", Liedern und Verlosung auslief. Bericht und Fotos von dem Ereignis findet man hier.

Einmal im Monat findet das regelmäßige Fahrertreffen statt, bei dem der Dienstplan (Fahrerschichten) für den Folgemonat festgelegt wird und Angelegenheiten, die den Fahrbetrieb betreffen, besprochen werden. Der gerade gültige Dienstplan wird ebenfalls hier auf der Internetseite veröffentlicht.

Dabei und aus Anregungen unserer Fahrgäste heraus wurden von einer Gruppe innerhalb des Vereins eine zum Teil neue und erweiterte Route mit Schleifen über die Fasanenstraße, durch das Mühlenviertel und Anfahren des S-Bahnhof der S 8 sowie der dazugehörige Fahrplan entwickelt. Dieses Projekt wurde bereits der Stadt sowie der Rheinbahn vorgestellt. Wir hoffen, dass mit dem Fahrplanwechsel im Juni 2011 nach dem neuen Plan gefahren werden kann und wir weitere Fahrgäste gewinnen können.

Der strenge Winter und der viele Schnee hat uns einige Schwierigkeiten bereitet. Dennoch haben wir den Betrieb mit Hilfe unserer engagierten Fahrer aufrecht erhalten können. Der Berg der Falkenstraße machte einige Schwierigkeiten. Also sind wir die "Kalkumer Schleife" andersherum gefahren. Damit konnten wir alle Fahrgäste aufnehmen bzw. absetzen. Amüsant waren nur die erstaunten Gesichter der Wartenden, als der Bürgerbus plötzlich unerwartet in ihrem Rücken auftauchte.

Nur am Heiligen Abend haben wir nach Absprache zwischen Fahrern und Vorstand aufgrund des starken Schneefall und der noch nicht erfolgten Räumung unseres Fahrweges den Betrieb nicht aufgenommen. Damit haben wir besser "durchgehalten" als der ÖPNV in Wuppertal oder Düsseldorf.

Leider hatten wir auch schon 2 Reifenpannen. Nicht beantwortet werden konnte die Frage, ob wir uns die Schrauben hereingefahren haben oder ob sie hereingedreht wurden.

Am Samstag, 29.01.2011, hatten wir "hohen Besuch". Der ehemalige Ministerpräsident von NRW und ehemalige Bundesfinanzminister, Peer Steinbrück, kam mit der Regio-Bahn von Düsseldorf in Erkrath-Nord an und fuhr anschließend mit dem Bürgerbus eine halbe Runde durch Erkrath. Während der Fahrt ließ er sich über den Ablauf des Projektes Bürgerbus, die Probleme und die Hindernisse sowie die weiteren Pläne informieren.

Wir hoffen, dass noch viele Mitbürger und auch Mandatsträger den Bürgerbus einmal nutzen und damit kennen lernen. Zwischenzeitlich gab es sogar mehrmals Besucher aus Nachbarstädten, die den Bus für eine "Sight-Seeing-Tour" durch Alt-Erkrath nutzten. Nach einigen Erläuterungen des Fahrers zu den Sehenswürdigkeiten längst des Fahrweges kam die nicht ernst gemeinte Mahnung: "Demnächst kassiere ich bei der Tour noch als Fremdenführer".